Suche
Vorschau auf unsere Auktionen Vorschau auf unsere Auktionen Vorschau auf unsere Auktionen Vorschau auf unsere Auktionen Vorschau auf unsere Auktionen Vorschau auf unsere Auktionen Vorschau auf unsere Auktionen Vorschau auf unsere Auktionen Vorschau auf unsere Auktionen Vorschau auf unsere Auktionen Vorschau auf unsere Auktionen Vorschau auf unsere Auktionen Vorschau auf unsere Auktionen Vorschau auf unsere Auktionen Vorschau auf unsere Auktionen Vorschau auf unsere Auktionen Vorschau auf unsere Auktionen Vorschau auf unsere Auktionen Vorschau auf unsere Auktionen Vorschau auf unsere Auktionen Vorschau auf unsere Auktionen

Zum Katalog

Zurück zur Startseite

 

 

Nachbericht zur Buchauktion 436 

 

Am 22. und 23. Mai 2012 fand unsere Frühjahrsauktion »Wertvolle Bücher und Autographen« statt.

Der höchste Zuschlag dieser Auktion wurde innerhalb der »Modernen Literatur und Kunst« mit einem Künstlerbuch von Pablo Picasso erzielt. Es handelte sich um Fernando de Rojas »La Célestine«, welches von Picasso mit 66 Radierungen illustriert wurde und € 30.000,- erreichte. Ebenfalls in diesem Kapitel wurde ein ungewöhnlich schönes Exemplar von Georg Heyms »Umbra vitae« mit Holzschnitten von Ernst Ludwig Kirchner mit € 11.200,- versteigert und hat damit den Schätzpreis beinahe verdreifacht. Die Cranach-Presse war unter anderen Drucken mit Vergilius Maros‘ »Eclogen« vertreten. Das Exemplar der in 36 römisch numerierten Exemplaren erschienenen Vorzugsausgabe auf Kessler-Maillolschem »Seide-Papier« wurde von Otto Dorfner in rotes Maroquin gebunden und zusätzlich mit einer im Druckvermerk nicht erwähnten Extrasuite der Holzschnitte in Rot auf Alt-China ausgestattet. Der Zuschlag entsprach dem Schätzpreis von € 20.000,-.

 

Das seltene und in nur wenigen Exemplaren erschienene Kräuterbuch »Botanica in originali pharmacevtica« von Kniphof mit 215 kolorierten Naturselbstdrucken lag in der zweiten Ausgabe vor und erreichte € 11.000,-.

Weit über dem Schätzpreis wurde die erste Buchausgabe von Heinrich von Kleists Lustspiel »Der zerbrochene Krug« versteigert. Das mit Heinrich von Kleists eigenhändigem Namenszug »HvKleist« versehene Werk erzielte € 17.500,-.

 

Ein kleinformatiges Gebetbuch aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts wurde mit € 14.000,- zugeschlagen. Die deutsche Handschrift auf Pergament ist mit acht blattgroßen Miniaturen in figürlich verzierten Streublumenbordüren ausgestattet. Hermann Hesse fertigte mehrere Abschriften seiner »Zwölf Gedichte« an, die er mit Aquarellen illustrierte. Die vorliegende mit jedoch nur sechs Gedichten und sechs Aquarellen, welche er seiner Schwester Marulla widmete, fand für € 10.000,- einen Liebhaber.

 

Ein abschließender Höhepunkt war die Versteigerung eines Briefes von Friedrich Nietzsche an seine Großmutter Wilhelmine Oehler. Der vor Nietzsches Abreise nach Basel, wohin er seiner Berufung als außerordentlicher Professor der klassischen Philologie folgte, geschriebene Brief wurde mit € 10.000,- versteigert. 

 

 

Zum Katalog

Zurück zur Startseite